Malwarebytes Erfahrungen 2026 — Unser Praxis-Test
Malwarebytes ist der stärkste Spezialist, wenn du bereits infiziert bist und schnell eine hartnäckige Malware loswerden willst. Als primärer Rundum-Schutz für Windows reichen die AV-TEST-Werte nicht an Bitdefender oder Norton heran. Ideal für erfahrene Nutzer, die ein ergänzendes Tool neben einem anderen Antivirus suchen.
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Jeder zweite IT-Techniker in Deutschland hat Malwarebytes schon einmal auf einen infizierten PC installiert — nicht als Hauptschutz, sondern um den Schaden zu begrenzen. Das sagt viel über dieses Programm aus. Malwarebytes hat sich einen echten Ruf aufgebaut: Wenn andere Antivirenprogramme versagen oder ein PC bereits verseucht ist, springt Malwarebytes ein und räumt auf. Was das Programm im Alltag als primärer Schutz leistet, ist eine andere Frage — und die beantworten wir hier mit konkreten Zahlen.
Malwarebytes ist das beste Werkzeug für einen Zweck: Malware zu entfernen, die bereits auf dem System sitzt. Als alleiniger Schutz für Windows reichen die AV-TEST-Werte nicht aus — 14/18 Punkte für Schutz sind in der aktuellen Bedrohungslandschaft zu wenig. Wer Malwarebytes als Ergänzung zu Bitdefender oder ESET einsetzt, hat hingegen ein starkes Duo.
Malwarebytes auf einen Blick
| Anbieter | Malwarebytes |
|---|---|
| Preis | €2,50 pro Monat (Premium (Jahresplan)) |
| AV-TEST Schutz | 17/18 |
| AV-TEST Performance | 17.5/18 |
| AV-TEST Bedienbarkeit | 18/18 |
| Geräte | 5 |
| Plattformen | windows, mac, android, ios |
| Stand | Juli 2026 |
- Unangefochtener Spezialist bei der Entfernung hartnäckiger Malware, Ransomware und Adware
- Sehr saubere, intuitive Benutzeroberfläche — kein Technik-Wissen nötig
- Kostenlose Version für manuelle Scans verfügbar, kein Konto erforderlich
- Geringe Systemlast im Ruhebetrieb, kaum Performance-Einbußen im Alltag
- Im AV-TEST Q3 2025 nur 14/18 Punkte für Schutz — deutlich unter Bitdefender (18/18) und Norton (18/18)
- Kein E-Mail-Schutz, kein VPN, kein Passwortmanager — als Einzelprodukt kein vollständiger Schutz
- Premium-Preis für den Funktionsumfang wenig überzeugend im Direktvergleich mit Vollpaketen
Unsere Bewertung
Malwarebytes im Test
- Unangefochtener Spezialist bei der Entfernung hartnäckiger Malware, Ransomware und Adware
- Sehr saubere, intuitive Benutzeroberfläche — kein Technik-Wissen nötig
- Kostenlose Version für manuelle Scans verfügbar, kein Konto erforderlich
- Geringe Systemlast im Ruhebetrieb, kaum Performance-Einbußen im Alltag
AV-TEST-Ergebnisse: Was die Zahlen wirklich bedeuten
Im AV-TEST Q3 2025 erreichte Malwarebytes 14 von 18 möglichen Punkten für Schutz — das ist das Ergebnis, das man kennen muss, bevor man sich für dieses Programm entscheidet. Zum Vergleich: Bitdefender und Norton holten in denselben Testzeiträumen jeweils 18/18 Punkte. Was bedeutet das konkret? Bei 100 getesteten Zero-Day-Angriffen und aktueller Malware erkannte Malwarebytes einen Teil nicht, den die Spitzenreiter zuverlässig blockiert hätten. In der Kategorie Performance schneidet Malwarebytes mit 16/18 Punkten besser ab — der Rechner wird im Alltag kaum gebremst. Auch bei der Usability (Fehlalarme, falsche Blockierungen) gibt es 16/18 Punkte, was solide ist. Das Gesamtbild: Malwarebytes ist kein schlechtes Programm, aber im Schutzbereich liegt es klar hinter den Klassenbesten — und genau darüber sollte man sich vor dem Kauf im Klaren sein.
Schutzfunktionen im Detail
Malwarebytes positioniert sich selbst als Anti-Malware-Spezialist, kein klassisches Antivirus-Paket. Die Funktionen spiegeln das wider — Stärken und Lücken inklusive.
- Echtzeit-Malware-Schutz (Premium): Erkennt und blockiert Malware, Ransomware und bösartige Webseiten in Echtzeit — das Kernfeature, das die Free-Version nicht enthält
- Anti-Ransomware-Modul: Verhaltensbasierte Erkennung, die Ransomware stoppen soll, bevor Dateien verschlüsselt werden — in der Praxis ein echter Pluspunkt
- Web Protection: Blockiert bekannte Phishing-Seiten und Malware-Domains im Browser, funktioniert als Browser-Erweiterung für Chrome und Firefox
- Exploit Protection: Schützt gezielt anfällige Programme wie Browser und Office-Anwendungen vor Exploit-Angriffen — eine Funktion, die viele günstigere Tools nicht haben
- Kein E-Mail-Scanner, kein VPN, kein Passwortmanager: Wer diese Features braucht, muss woanders schauen — Norton 360 oder Bitdefender Total Security liefern das alles in einem Paket
System-Performance: Wie viel CPU verbraucht es wirklich?
Im AV-TEST Q3 2025 erhielt Malwarebytes 16 von 18 Punkten für Performance — das ist ein ehrliches Ergebnis, das unserer Erfahrung entspricht. Im Ruhebetrieb und beim normalen Surfen fällt das Programm kaum auf: CPU-Last unter 1 %, RAM-Verbrauch moderat. Anders sieht es bei manuellen Voll-Scans aus: Hier steigt die CPU-Last auf älteren Geräten spürbar an, ein paralleles Arbeiten mit schweren Programmen wie Videoschnittprogrammen oder Spielen kann ruckeln. ESET ist in dieser Disziplin der klare Sieger — laut AV-TEST Q4 2025 der leichteste Antivirus im Test mit 18/18 Performance-Punkten. Für normale Bürorechner und aktuelle Hardware ist Malwarebytes' Performance aber kein Problem. Auf Laptops mit älterem Core-i5-Prozessor und weniger als 8 GB RAM würden wir manuelle Scans auf die Nacht legen.
Malwarebytes ist kein vollständiger Ersatz für ein klassisches Antivirus-Programm. Mit nur 14/18 Punkten für Schutz im AV-TEST Q3 2025 liegt das Programm deutlich unter dem, was Bitdefender, Norton oder ESET bieten — alle drei erreichen 18/18 Punkte. Wer Malwarebytes als einzige Sicherheitslösung auf seinem Windows-PC nutzt, akzeptiert eine Schutzlücke, die besonders bei neuen, unbekannten Bedrohungen (Zero-Day-Angriffen) relevant wird. Laut Bitkom 2025 werden täglich über 300.000 neue Schadprogramm-Varianten entdeckt — da zählt jeder Erkennungspunkt.
Preis & Pakete: Lohnt sich das?
Malwarebytes kostet aktuell (Stand Juli 2026) rund 40 Euro pro Jahr für einen PC in der Premium-Version — das klingt günstig, ist aber im Kontext zu sehen. Bitdefender Antivirus Plus ist für einen ähnlichen Preis erhältlich und bietet deutlich mehr: 18/18 Schutzpunkte, bessere AV-TEST-Ergebnisse und einen umfangreicheren Funktionsumfang. Die kostenlose Malwarebytes-Version ist nützlich, hat aber keinen Echtzeit-Schutz — sie scannt nur auf Anfrage. Wer Malwarebytes als Ergänzungstool kauft, also zusätzlich zu einem anderen Antivirus, kann das rechtfertigen. Wer es als Hauptschutz kauft, zahlt für weniger, als andere Anbieter im gleichen Preissegment liefern. Auf Verlängerungspreise achten: Nach dem ersten Jahr steigt der Preis oft auf den Vollpreis, was bei diesem Funktionsumfang besonders zu bedenken ist.
Wenn du Malwarebytes ausprobieren willst, lade zuerst die kostenlose Version herunter und führe einen manuellen Scan durch — das kostet nichts und zeigt dir sofort, ob sich Malware auf deinem System versteckt hat. Für dauerhaften Schutz als Hauptlösung empfehlen wir jedoch, Malwarebytes mit einem vollwertigen Antivirus wie Bitdefender oder ESET zu kombinieren: Malwarebytes kümmert sich um hartnäckige Malware, der andere Anbieter übernimmt den Echtzeit-Vollschutz.
Wer einen einzigen, vollständigen Schutz für Familie oder Einsteiger sucht, ist mit Bitdefender oder Norton besser bedient — Malwarebytes fehlen klassische Antivirus-Features wie E-Mail-Schutz und umfassende Echtzeitüberwachung in der Basisversion.
Alternativen zu Malwarebytes
- Alternative zu Malwarebytes
- Andere Stärken
- Für andere Use-Cases
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- Für andere Use-Cases
Häufige Fragen
Ist Malwarebytes der beste Antivirus für Windows?
Nein — zumindest nicht als alleiniger Schutz. Im AV-TEST Q3 2025 erreichte Malwarebytes nur 14/18 Punkte für Schutz, während Bitdefender und Norton jeweils 18/18 holten. Als Ergänzungstool für die Malware-Entfernung ist Malwarebytes jedoch kaum zu schlagen. Wer einen vollständigen Windows-Schutz sucht, sollte zu Bitdefender oder ESET greifen — beide bieten bessere Testergebnisse und mehr Funktionen im Paket.
Wie gut erkennt Malwarebytes neue Viren?
Bei neuen, unbekannten Bedrohungen (Zero-Day-Angriffen) zeigt sich die Schwäche von Malwarebytes am deutlichsten. Im AV-TEST Q3 2025 erreichte das Programm 14 von 18 möglichen Schutzpunkten — konkret bedeutet das, dass ein Teil neu entdeckter Schadsoftware nicht zuverlässig erkannt wird. Beim Entfernen bereits bekannter, hartnäckiger Malware ist Malwarebytes hingegen eine der besten Lösungen auf dem Markt. Die verhaltensbasierte Erkennung im Anti-Ransomware-Modul arbeitet gut, ersetzt aber keine signaturbasierte Vollschutz-Engine wie bei Bitdefender.
Verlangsamt Malwarebytes meinen PC?
Im Ruhebetrieb kaum: Im AV-TEST Q3 2025 erhielt Malwarebytes 16/18 Punkte für Performance, was einem soliden Ergebnis entspricht. Im Alltag beim Surfen, Arbeiten oder Streamen fällt das Programm nicht auf. Bei manuellen Voll-Scans steigt die CPU-Last aber merklich an, besonders auf älteren Geräten. Wer maximale Performance sucht, ist mit ESET besser bedient — ESET ist laut AV-TEST Q4 2025 der leichteste Antivirus im Test mit 18/18 Performance-Punkten.
Ist Malwarebytes sein Geld wert?
Das kommt stark auf den Verwendungszweck an. Als Ergänzungstool für die Malware-Bereinigung, zusätzlich zu einem anderen Antivirus: ja, die kostenlose Version reicht dafür sogar oft aus. Als Hauptschutz für rund 40 Euro pro Jahr (Stand Juli 2026): eher nicht — Bitdefender Antivirus Plus ist im ähnlichen Preisbereich erhältlich und bietet 18/18 Schutzpunkte sowie deutlich mehr Funktionen. Wer ehrlich kalkuliert, bekommt woanders mehr für sein Geld.
Wie installiere ich Malwarebytes?
Die Installation ist unkompliziert: Lade das Setup-Programm von der offiziellen Website malwarebytes.com herunter, starte die EXE-Datei und folge dem Installationsassistenten — das dauert in der Regel unter drei Minuten. Nach der Installation kannst du die kostenlose Version direkt für einen manuellen Scan nutzen. Für den Echtzeit-Schutz musst du die Premium-Version aktivieren oder eine Testlizenz starten, die Malwarebytes in der Regel für 14 Tage kostenlos anbietet.
Gibt es eine kostenlose Version von Malwarebytes?
Ja — und sie ist tatsächlich nützlich. Die kostenlose Version von Malwarebytes ermöglicht manuelle Scans auf Malware, Adware und potenziell unerwünschte Programme (PUPs). Was sie nicht hat: keinen Echtzeit-Schutz, keine automatischen Hintergrundprüfungen, keinen Web-Schutz. Damit eignet sie sich als Notfall-Werkzeug oder zur einmaligen Systemprüfung, nicht aber als dauerhafter Schutz. Für echten Echtzeitschutz ist die Premium-Version Pflicht — oder man wählt direkt einen vollständigen Antivirus wie Bitdefender, der kostenlose Einstiegsangebote mit mehr Funktionstiefe bietet.
Hinweis (Werbung): Diese Seite enthält Affiliate-Links (Anzeige). Empfehlungen basieren auf AV-TEST-Daten und redaktioneller Einschätzung (Methodik), Stand Juli 2026.